STEIN-SÄCKINGEN

 

30.08.2016

ERGEBNISSE STÄDTEBAULICHE POTENZIALANALYSE IM RAHMEN DER IBA BASEL

Die Gemeinde Stein im Fricktal ist Teil des grenzüberschreitenden Siedlungsgefüges Hochrhein. Mit der guten Bahn- und Autobahnanbindung nach Basel und Zürich, dem zukünftigen Ausbau als Arbeitsplatz- und Wohnschwerpunkt im Kanton Aargau und dem lokalen Lebenszusammenhang über den Rhein nach Bad Säckingen bieten sich besondere Potenziale für die zukünftige Entwicklung. Wesentliche Herausforderungen für die räumliche Entwicklung sind die Sicherung und der Ausbau der ÖV-Erschliessungsqualität im grenzüberschreitenden Zusammenspiel, die Stärkung zentraler Funktionen und der örtlichen Identität, die räumliche Innenentwicklung sowie eine verbesserte Verbindung und Verknüpfung nach Bad Säckingen.

 

Die Potenzialanalyse zeigt, wie wichtige Zukunftsfragen der Gemeinde Stein in fünf strategischen Teilgebieten bearbeitet werden können.

 

  1. Die Schaffhauserstrasse ist als Lebensader der Gemeinde zu stärken. Dabei gilt es, Flächenreserven zu nutzen, neue Angebote von Versorgung, Wohnen und Arbeiten zu schaffen, der Strasse ein erkennbares Gesicht zu geben und neue Qualitäten im öffentlichen Raum zu entwickeln.
  2. Die Aufwertung von Rheinbrückstrasse und Rheinufer in Verbindung mit der Stärkung des Wohnens östlich der Schaffhauserstrasse intensivieren die Verknüpfung und den Brückenschlag über den Rhein.
  3. Die Stärkung und Aktivierung des Bahnhofs Stein-Säckingen für die Entwicklung der Gemeinde gelingen über eine verbesserte grenzüberschreitende Verknüpfung mit dem Bus sowie mit neuen Angeboten der Nahmobilität – beispielsweise einem grenzüberschreitenden Veloverleih. Zudem bietet das Bahnhofsareal selbst Potenziale für eine neue bauliche Entwicklung, die Impulse für das gesamte Nahumfeld setzen kann.
  4. Die zukünftige Weiterentwicklung von Arbeitsplätzen und Wohnen im Sisslerfeld wird durch ein landschaftliches Gerüst – ein „grünes Herz“ – vorbereitet.
  5. Im Siedlungsgebiet zwischen Bahnhof und Sisslerfeld gilt es, die Wohnqualität im Wandel der Generationen zu stärken.

 

Die fünf Teilgebiete sind räumlich eng verknüpft, zeigen wichtige Schnittstellen und fügen sich zu einem strategischen Gesamtbild für die Gemeinde. Die Potenzialanalyse legt die Grundlagen für weitere fachliche Vertiefungen sowie einen Kommunikations- und Dialogprozess zur zukünftigen Entwicklung in der Gemeinde Stein gemeinsam mit den Nachbarn beidseits des Rheins.

 

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