RAHMENPLANUNG GARTENSTADT

 

HANDLUNGS- UND UMSETZUNGSKONZEPTE FÜR DIE LANDESHAUPTSTADT MÜNCHEN

Die Diskussion um die Zukunft der Gartenstädte hat vor dem Hintergrund der insgesamt dynamischen Entwicklung der Stadt besondere Aktualität für die Gebiete selbst, aber auch für die Identität und Lebensqualität in der ganzen Stadt gewonnen. Der Entwicklungsdruck, der sich auch in den Gartenstädten manifestiert und die Wertschätzung ihres besonderen Charakters durch die Bewohnerinnen und Bewohner, hat so zur Gründung einiger Bürgerinitiativen zum Erhalt dieser Gebiete geführt. 

 

Um die Entwicklung aktiv und nachhaltig zu steuern, hat sich die Vollversammlung des Stadtrats am 29.04.2015 mit dem Thema der Münchner Gartenstädte befasst. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wurde beauftragt, eine geeignete Vorgehensweise zur Steuerung der baulichen Entwicklung unter der Maßgabe des Erhalts des besonderen Charakters der Gartenstädte zu erarbeiten. Es wurde angestoßen, Rahmenpläne zu erarbeiten und die Gebiete im Sinne des Baurechts blockweise zu betrachten. Im Rahmen des vorliegenden Auftrags sollen Akteure vor Ort eingebunden werden, um Informationen und Erfahrungen vor Ort aufnehmen zu können.

 

Ziel der vorliegenden Untersuchung „Rahmenplanung Gartenstadt: Handlungsbedarf- und Umsetzungskonzepte“ ist es, anhand von drei Testgebieten Steuerungsinstrumente mit Hilfe einer Rahmenplanung gebietsspezifisch sowie methodisch nachvollziehbar und möglichst vergleichbar zu entwickeln. In einem weiteren Schritt anhand drei weiterer Gebiete soll untersucht werden, inwieweit die ersten Ergebnisse auf einen größeren Umgriff beziehungsweise andere Gartenstadtgebiete übertragen werden können. Die in den Rahmenplänen dargestellten Ziele und Aussagen zu Maßnahmen sowie die dargestellten Steuerungsinstrumente sollen Grundlage für die Beratung der Bauherrinnen und Bauherrn sowie Entscheidungshilfe bei den Baugenehmigungsverfahren sein.

 

Ort: München

Auftraggeber: Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung

In Zusammenarbeit mit bgsm und Burkhardt | Engelmayer

Mitarbeit: Stephanie Wenzel, Eva Kanagasabai, Gianna Neumann, Laura Haller

Zeitraum: 2017-2018

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