RAUM- UND STANDORT-ANALYSE

Damit Investitionen und Engagement in städischen und regionalen Räumen nachhaltig wirken können, ist Wissen über räumliche Zusammenhänge notwendig. Im Mittelpunkt räumlicher Analysen stehen erstens Funktionen und Nutzungen mit ihren jeweiligen räumlichen Entwicklungsdynamiken. Die Kombination quantitativer und qualitativer Analyseansätze ermöglicht es, einen Überblick und systematischen Vergleich von Raumqualitäten zu erlangen, die sich aus dem Zusammenspiel von Standort, Stadt und Region ergeben. Die morphologische und typologische Analyse des Raums gibt zweitens Aufschluss über spezifische bauliche Entwicklungs- und Entwurfspotenziale eines Areals oder Gebäudeensembles. Die Analyse der Raumwahrnehmung durch verschiedene Nutzer und Anspruchsgruppen erlaubt es drittens, den persönlichen räumlichen Bezug emotional und bildhaft herauszuarbeiten, welcher jede Planungsaufgabe wesentlich mit prägt.

 

Raum- und Standortanalysen sind dann wirkungsvoll, wenn Sie den gewünschten Zielgruppen – ob Investierenden, Nutzern, Politik oder Bürgern – vermittelt werden. Die Aufbereitung der Analyseergebnisse in anschaulichen Visualisierungen und die gemeinsame Deutung und Interpretation der Ergebnisse mit Hilfe geeigneter Formate der Kommunikation spielen dabei eine wesentliche Rolle. 


 

ÖPNV UND STADTENTWICKLUNG >>


RAUM- UND STANDORTANALYSE
ÖPNV UND STADTENTWICKLUNG

Das Zusammenspiel von Stadtentwicklung und strategischen Projekten des öffentlichen Nahverkehrs in München wird räumlich und zeitlich untersucht. Mit Hilfe einer Wirkungsmatrix werden die einzelnen Projekte bewertet. Diese Matrix dient der internen Diskussion der Rolle und Bedeutung der Projekte, ihrer wechselseitigen Abhängigkeiten sowie ihres Beitrags zu der räumlichen Entwicklung der Stadtregion. Zugleich ermöglicht diese übersichtliche Analyse eine verbesserte Kommunikation der strategischen Projekte gegenüber verschiedenen Anspruchsgruppen in der Stadt.

 

MÜNCHNER NORDOSTEN >>


RAUM- UND STANDORTANALYSE
MÜNCHNER NORDOSTEN

Den Ausgangspunkt für die Öffentlichkeitsarbeit zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme im Münchner Nordosten bildet die Analyse der Geschichte und Entwicklungsdynamik des Planungsgebiets im Kontext der Stadtregion. Darauf aufbauend werden die Zielgruppen mit ihren Anliegen und Themen ermittelt. Dazu werden kleinräumige Bevölkerungsdaten – inklusive Lebensstildaten – ausgewertet und visualisiert, institutionelle Zielgruppen erfasst und kartiert, Nutzer vor Ort befragt und Interviews mit Multiplikatoren durchgeführt. Die Nutzerbefragungen und Interviews sind eine erste Gelegenheit, in persönlichen Kontakt mit den Zielgruppen zu treten und diese für den Prozess zu aktivieren. Die Ergebnisse der Analyse werden mit den Bürgern und Multiplikatoren in einer Veranstaltung diskutiert. Zugleicht fließt die Analyse in die Erarbeitung des Strukturkonzepts und die Entwicklung der Beteiligungsstrategie ein.

 

WOHNUNGSNACHFRAGE >>


RAUM- UND STANDORTANALYSE
WOHNUNGSNACHFRAGE

Das Forschungsprojekt untersucht die räumliche Entwicklungsdynamik der Stadt und Region München. Daten zur Entwicklung von Bevölkerung, Arbeitsplätzen und Wohnungsbestand werden in der Region 14 auf Gemeindeebene und in der Stadt München auf der Ebene der Stadtbezirke analysiert und visualisiert. Die Umfrage zu den Suchgeschichten erfolgreicher Wohnungsfinder setzt an Neubaustandorten der Stadtregion an. Für ausgewählte Standorte werden Portraits erstellt – diese zeigen die Entscheidungsmotive sowie die Zufriedenheit der heutigen Bewohner auf. Die räumliche Auswertung der Suchprozesse über alle Neubaustandorte macht die Präferenzen für einzelne Stadtviertel, Gemeinden und Teilräume der Stadtregion deutlich. Die Entscheidungsmotive werden zudem nach Alter, Haushaltsform und Einkommen weiter untersucht.

 

LIECHTENSTEIN 2068 >>


RAUM- UND STANDORTANALYSE
LIECHTENSTEIN 2068

Grundlage der Szenarien zur Zukunft Liechtensteins im Jahr 2068 bildet eine vertiefte analytische Arbeit. Die räumlich-funktionale Betrachtung der Position Liechtensteins erfolgt auf den verschiedenen Massstabsebenen Alpenrheintal, angrenzende Ballungsräume in Deutschland und der Schweiz sowie im internationalen Standortwettbewerb. In Ergänzung dazu werden die räumlich-morphologischen und atmosphärischen Qualitäten und Entwicklungsmöglichkeiten des Kleinstaats Liechtenstein mit seinen verschiedenen Orten und Teilräumen herausgearbeitet. Mit Hilfe einer Trendarbeit werden zukünftige – gestaltbare und wünschenswerte – Entwicklungspfade für den Kleinstaat identifiziert. Die Analyseergebnisse werden mit Hilfe von Abbildungen, Karten und Diagrammen präsentiert.

 

Schreibt man die heutige Siedlungsstruktur mit den aktuellen Trends fort, so verschwinden die charakteristischen Eigenschaften des Tals. Die disperse, wenig dichte Siedlungsstruktur bedeckt den gesamten Talboden, um die stark wachsende Zahl von Bevölkerung und Arbeitsplätzen aufzunehmen. Aus diesen Analyseergebnissen wird eine übergeordnete räumliche Leitidee für die zukünftige Entwicklung Liechtensteins entwickelt: Ein markanter Grüngürtel entlang des Alpenrheins konturiert das Tal und bettet Wohnen und Arbeiten in eine vielfältige Landschaft ein.

 

RHEINBRÜCKE >>


RAUM- UND STANDORTANALYSE
RHEINBRÜCKE

Für die Vermittlung des Bedarfs und der Auswirkungen des Neubaus der Rheinbrücke in Hard-Fußach werden der regionale Kontext und das regionale Gestaltungspotenzial analysiert und visuell aufbereitet. Die Brücke ist Teil des internationalen Bodenseeradwegs. Die Schweizer Straße ist eine wichtige Verbindung im Lebensalltag zwischen Österreich und der Schweiz. Die Brücke ist als Teil der Landschaftswahrnehmung im unteren Alpenrheintal zu verstehen.

 

LANDSCHAFTSHORIZONTE >>


RAUM- UND STANDORTANALYSE
LANDSCHAFTSHORIZONTE

Die räumliche Entwicklung des unteren Alpenrheintals innerhalb der letzten 50 Jahre prägten vor allem zwei Faktoren: die zunehmende Bedeutung des Tals als Transitraum mit dessen Beschleunigung in Tallängsrichtung und die Vervielfachung der Siedlungsfläche. Dieser Schweizer-Mittelland-Effekt der Periurbanisierung lässt die Landschaft zunehmend als Restraum erscheinen. Dabei ist es die gemeinsame Talkammer, die als simultaner Wahrnehmungsraum mit einem länderübergreifenden Landschaftserlebnis das Land Vorarlberg (AT) und den Kanton St.Gallen (CH) verbindet.

 

Die Studie analysiert und visualisiert in Karten und in einem Modell die Potenziale räumlicher Identifikation, welche grenzübergreifend wirken: Topografie, Bebauung, Bepflanzung, Horizonte und Silhouetten, Spuren gemeinsamer Geschichte.